… man muss nur die falschen Wörter weglassen.
Mark Twain
Wer sich nicht sicher ist, welche das sind, kann eine Texterin um Rat fragen – oder die Gesellschaft für deutsche Sprache. Sie kürt alljährlich das Unwort des Jahres. Für 2009 hieß die berühmt-berüchtigte Vokabel “betriebsratsverseucht”, in 2008 war es der Ausdruck “notleidende Banken” und 2007 “Herdprämie”. Ich glaube Mark Twain war zu seiner Zeit doch irgendwie im Vorteil. Es gab einfacher weniger falsche Wörter … und wie schön klingt “Mississippi” oder „Huckleberry Finn“!
Wie enie Stuide eneir Univisiterät in Eglnand asugast, ist es nchit witichg, in welechr Rienefloghe die Bstabchuen in eniem Wort snid. Witchig ist nur, das der estre und der leztte Bstachue an der ritichegn Sletle setehn, der Rset knan vilölg druchenianedr und tlatoer Bsinöldn sein. Todzterm knan man den Txet onhe sher goßre Premoble lseen. Das ist so, weil wir nchit jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snedorn das Wrot als gnazes. Ehct cool, oedr? So, und jetzt einmal ordentlich, ohne Buchstaben-Zwirbelei:
Ganz einfach: Sie werden gelesen – von A bis Z. Das funktioniert in erster Linie über eine starke Headline, die • für Aufmerksamkeit sorgt • Neugier weckt • den Inhalt klar zusammenfasst! Hier entscheidet sich in Sekundenbruchteilen, ob ein Text lesenswert erscheint oder nicht. Ist die Headline spannend, geht die Reise weiter.